Yagam für Lord Dattatreya

In seinem Satsang zu Beginn des 7. Yagams zu Füssen von Lord Dattatreya redet Swami Suryananda darüber, wie wir nichts anderes tun können als voll und ganz auf die Gnade des Herrn bauen, um uns zu leiten und zu inspirieren, während sich unser Leben entfaltet.

Unser Yagam findet diese Woche vor, beziehungsweise in Anwesenheit von Lord Dattatreya statt.

Wir haben jetzt sieben dieser Yagams gemacht, da die Folgen des Coronavirus dazu geführt haben, dass wir in Skanda Vale abgeriegelt und alle ausserhalb von Skanda Vale zu Hause isoliert sind.

Es dauert eine ganze Weile, unser Leben umzustellen – die Gewohnheiten und Denkweisen, an die wir gewöhnt sind, zu ändern.

Für uns hier ist es ein gutes Gefühl, dass wir endlich die Möglichkeit haben, den Herrn anzubeten und uns auf die einfachen, aber schönen Dinge des Lebens zu konzentrieren: Die Umgebung von Skanda Vale, die Tiere, die Teil unserer Gemeinschaft sind, und den Ashram betreuen.

Wir stimmen uns ein bisschen mehr auf die Natur ein – anstatt von all den verschiedenen Aktivitäten, an denen wir normalerweise beteiligt sind, in Anspruch genommen zu werden. Es dürfte schwierig werden, die nötige Motivation zu finden, da rauszukommen.

Ich bin sicher, das ist für viele von euch so, die nicht arbeiten – ihr seid zu Hause, vielleicht entlassen worden, ihr habt keinen Job. Ihr wisst nicht genau, wie die Normalität aussehen wird, nachdem sich dieses ganze Drama gewandelt hat.

Wir können nur voll und ganz auf die Gnade des Herrn bauen, um uns zu leiten und zu inspirieren, während sich unser Leben entfaltet.

Überraschenderweise ist es eigentlich gesund, Unsicherheit zu erfahren – unsere normalen Routinen auf den Kopf zu stellen, weil wir so leicht in unserer Sichtweise, unserer Vorgehensweise und in allem, was wir tun und denken, stagnieren.

So gibt uns der Herr diese Gelegenheit, wirklich darüber nachzudenken, was in unserem Leben einfach und wichtig ist, und ausserdem hilft er uns, flexibel in unserem Denken zu sein.

Nicht so festgefahren und starr zu sein in unserer Sichtweise, wie sich unser Leben entfaltet, oder in unserer Sichtweise, wie sich das Leben eines anderen Menschen entfalten sollte, oder wie die Welt sein sollte. Es wird wahrscheinlich noch viel länger dauern, bis sich diese Veränderung in unserer Denkweise vollzieht.

Beten wir also um die Gnade des Herrn, von Guru, dass er uns die Fähigkeit gibt, spontan zu sein, flexibel zu sein, uns an Veränderungen anzupassen – darüber nachzudenken und darauf zu schauen, was in unserem Leben wirklich wichtig ist, damit wir, wenn sich die Dinge in den nächsten Wochen und Monaten entwickeln, nicht den Fehler machen, in die alte, festgefahrene Denkweise und Weltanschauung zurückzufallen, die uns im Grossen und Ganzen nicht wirklich geholfen hat, Gott und der Manifestation Gottes gegenüber empfänglich zu sein.

Lasst uns also in diesem Yagam um diese Gnade beten. Bitte schliesst euch uns an!

Satsang & Videos

Dieser Beitrag ist auch verfügbar in: Englisch

2020-05-11T17:53:02+02:0011. Mai 2020|
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