Konzentration und Loslassen

Guru Sri Subramanium spricht über das Dharma der Menschheit. Er spricht über Konzentration, Loslassen, Liebe und die Hingabe, die für die Erfahrung der göttlichen Natur vonnöten ist. Er erinnert uns daran, dass wir unweigerlich eine innere Reise machen werden; eine Reise, die unsere wahre Natur und unseren Platz im reinen, unendlichen Bewusstsein offenbaren wird… Gott.

“Um Dharma zu etablieren muss man in der Lage sein, den zugrundeliegenden Ethos zu verändern, denn die Menschen haben festgefahrene Vorstellungen, schlechte Gewohnheiten,-Faulheit, Trägheit, angeborene Trägheit. Diese Muster müssen durchbrochen werden.

Ihr müsst euch vergegenwärtigen, dass jeder in sich selbst Paramatma eingepflanzt hat. Das Paramatma ist die Göttlichkeit eines jeden. Ein Funken der Totalität Gottes – daran ist nichts Mystisches. Die Menschen mystifizieren dies, um vorgeben zu können etwas besonderes zu sein. Gott ist nicht mystisch. Gott ist sehr durchscheinend, man kann durch Gott hindurchsehen, weil seine Persönlichkeit das ganze Universum, viele Universen, durchdringt.

Ebenso wie ein Kind, das zur Mutter will, sehnt der Mensch sich danach vom Göttlichen umarmt zu werden. Es gibt im Menschen eine große Frustration über das Gefühl der Getrenntheit, da er sie nicht verstehen kann. Ihr fragt euch immer: „Warum kann ich nicht zu Gott gehen, warum kann ich Gott nicht sehen, was ist der Grund für mein getrenntsein von Gott?“ Die Totalität Gottes ist mit dem Verstand schwer zu erfassen. Die Persönlichkeit Gottes durchdringt das gesamte Universum.

Für mich ist das Leben eine Entdeckungsreise, von einer Geburt zum nächsten Bewusstsein. Es geht darum, immer mehr das Potential zu entdecken, dass in jeder Person angelegt ist und dafür zu sorgen, dass anstatt man selbst, Gott der Herr in einem wohnt.

Im gegenwärtigen Moment gibt es in Eurem Kopf, in eurer Persönlichkeit, keinen Raum für Gott. Denn euer Geist ist eingehüllt von den Anhaftungen an die Welt der Illusionen. Bemüht euch darum immer Gott zu wollen in eurem Leben. Gebt euch niemals zufrieden mit dem Status Quo. Selbst wenn ihr versucht damit zufrieden zu sein, wird euch euer Paramatma das nicht erlauben. Ihr seid geboren, um unzufrieden zu sein, um Gott zu wollen.

Wenn ein Mensch zufrieden ist, begibt er sich auf eine schiefe Ebene, abwärts. Entzieht euch dem Luxus, der euren Geist schlaff macht. Lasst los. Befreit euch von allem.

Wisst ihr, ich spreche häufig nachts um zwei mit der Göttlichen Mutter. Manchmal vergesse ich irgendwelche Kleider anzuziehen (Weil ich es gewohnt bin ohne Kleidung zu sein). Und ich sitze dann vor ihr und spreche so vor mich hin und bin mit dem Göttlichen zusammen und ich habe mich sogar von der Kleidung befreit, die man trägt. Alles, alles, was euch daran hindert zu Gott zu gehen, lasst es fallen. Vielleicht sagt ihr dann plötzlich:“ Oh, aber ich kann meine Familie nicht fallen lassen.“ Gebt ihr für ein paar Stunden- vorübergehend- Urlaub und geht zu Gott.

Identifiziert euch vollkommen mit Gott, denn das ist der Zweck eurer Geburt: Gott durch seine Aspekte, oder durch den Aspekt der euch vertraut ist, kennenzulernen, um die Totalität Gottes zu erkennen und das Chakra eures Geistes für diese Erfahrung öffnen zu können.

Öffnet die Tür eures Herzens und erlaubt Gott, der universellen Energie, Shakti, in euch zu wohnen. Wenn ihr erkennt, dass ihr das Göttliche eingeladen habt, dann eröffnen sich Euch all eure Fähigkeiten, denn sie sind die Chakren. Ihr steht auf einem Chakra, eure Füße stehen auf einem Chakra, überall in eurem Körper sind Chakren bis hinauf zum Scheitel. Damit sich die Chakren öffnen können, müssen sie entspannt sein. Wenn ihr innerlich angespannt seid, ängstlich, wütend, und ihr dann den Körper und den Geist ausrichten wollt, dann werden sich die Chakren nicht öffnen.

Loslassen bedeutet, sich zu entspannen und den Energiefluss zuzulassen: von der Erde bis zum Scheitel, und darüber hinaus. Wenn ihr euch angespannt und nicht in der Lage fühlt mit euch selbst fertig zu werden, dann wird der freie Fluss der Energien, die das Universum sind, unterbrochen.

Legt euch flach auf den Boden, die Hände neben euch abgelegt. Nehmt eure Besitztümer und Bankkonten nicht mit, lasst sie zurück. Wenn ihr zu viele hübsche Mädchen- oder junge Männer-habt, lasst auch sie zurück. Lernt euch zu entspannen. Konzentriert euch, beginnt euch zu konzentrieren und beginnt damit, diesen Punkt hier (zeigt auf das dritte Auge) für euch zu öffnen. Im Moment funktioniert das nicht, da eure Fähigkeit euch zu konzentrieren gleich Null ist.

Warum sage ich euch das? Damit ihr eine Welle von Energie und Licht aus eurem geistigen Auge senden könnt, wenn ihr zu Gott betet. Ihr wollt eine Rückmeldung von ihm und wenn ihr euch nicht konzentriert, bekommt ihr dieses Feedback nicht.

Warum steht in der Bibel geschrieben:“ Betet den Herrn an, mit all eurer Macht, mit all eurer Kraft“? Betet den Herrn mit all eurer Kraft, mit all eurer Macht an, um zu ihm zu gelangen. Ihr werdet dann alle Energien, die ihr aufbringen könnt in eurem Körper bündeln, damit sich die Chakren öffnen können, und diese geistige Energie schickt ihr durch die Schwingungen des Klangs direkt zu Gott. Ihr müsst euch darin üben, achtsam zu sein, und mit hundert Prozent zu Gott zu gehen, nicht nur zu einem winzigen Prozentsatz. Ihr selbst, werdet euch dann durchwärmt und stark fühlen und ihr werdet in der Lage sein all die Energie und Shakti aufzubringen, um zu Gott zu gehen.

Sagt nie etwas, was ihr nicht auch so meint. Sagt nie etwas ohne Konzentration. Sagt nie etwas ohne euren Geist und eure Energie und eure Kraft, euer gesamtes Wesen, in Richtung Gott auszurichten.

Wie viele Menschen habe ich schon sagen hören. „Aber Gott hört mich nicht, Gott antwortet nicht auf das was ich sage, ich fühle nichts“? Wie kannst du etwas fühlen, wenn du dich nicht einmal konzentrierst und dir bewusst bist, was du sagst, und ganz bewusst diese Schwingungen an das Göttliche sendest? Wenn ihr eine Antwort von Gott haben wollt, müsst ihr euch konzentrieren und da sein, wo ihr seid.

Ihr habt eine kostbare Waffe und eine Kraft in euch verkörpert, diese muss mit all eurer Liebe zu Gott gesendet werden, zu dem Aspekt Gottes, den ihr kennt.

Die Göttliche Mutter sitzt auf eurer Nasenspitze und ihr überseht sie dort. Und Krishna!. Er ist so schelmisch, und sitzt auf eurer Nasenspitze. Wartet nur, eines Tages, wenn ihr euer Karma abgegolten habt, dann werdet ihr plötzlich entdecken, dass die Göttliche Mutter neben euch steht. Und ihr werdet sagen: „Meine Güte, wie konnte ich nur so viel Zeit damit verbringen Regenbögen nachzujagen?“

Guru Sri Subramanium

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Dieser Beitrag ist auch verfügbar in: Englisch

2021-04-25T15:06:19+02:0027. Mai 2020|

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